Schichtarbeit Sport
Auch in Schichtarbeit sollte man Sport machen, nicht wahr?
Personen, die in Schichtarbeit arbeiten, müssen sich nicht selten einschränken und können nicht die gleichen Möglichkeiten nutzen wie andere Personen. Da sie einen anderen Schlafrhythmus haben, fällt es ihnen oft genug schwer, den Tag auszunutzen. Schichtarbeiter sollten allerdings keinesfalls auf sportliche Betätigung und Fitness verzichten, denn auf diese Weise steigern sie langfristig ihr Wohlbefinden und stärken sich für die anstrengende Arbeit.
Sport steigert das Allgemeinbefinden
Menschen, die aktiv Sport treiben und sich fit halten, steigern auf diese Weise ihr Allgemeinbefinden. Denn wer sich ausreichend und richtig bewegt, befriedigt damit ein Bedürfnis, das jeder Mensch hat. Man muss nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen, wenn man sich ungern mit den typischen Fitness-Sportarten befasst. Stattdessen kann man sich auch eine andere Sportart aussuchen, die mehr Spaß macht. Das Fitnessstudio hat allerdings den Vorteil, dass viele Ketten auch nachts geöffnet haben und man den Sport daher dann treiben kann, wann immer man Zeit und Lust hat.
Sport hält gesund
Sport ist nicht nur für das Allgemeinbefinden empfehlenswert, sondern kann auch dafür sorgen, dass man belastbarer und dadurch seltener krank wird. Durch den regelmäßigen Sport stärkt sich auch das Immunsystem, der Körper erträgt auch die Belastung leichter, die ihm mit der nächtlichen Arbeit auferlegt wird. Mit der Zeit wird man bemerken, dass man weniger anfällig für Infektionskrankheiten wird und auch schwere Schichten leichter erträgt. Allerdings ist nicht jede Form von Bewegung gleich gut: Mit der falschem sportlichen Belastung kann man das Immunsystem auch beschädigen und dafür sorgen, dass sich dieser positive Effekt ins Gegenteil umkehrt.
Ausgleiche schaffen
Oft vergessen Schichtarbeiter, neben der Arbeit Spaß zu haben und sich eine Auszeit zu gönnen. Schließlich schlafen die meisten Freunde, wenn sie selbst Zeit hätten oder überhaupt wach wären. Der Sport kann in diesen Zeiten zur erheblichen Entlastung werden, denn er steht je nach Sportart immer dann zur Verfügung, wenn man nicht mehr nur zu Hause sitzen oder den üblichen Tätigkeiten des Alltags nachgehen will. Er eignet sich aber auch bestens als gemeinsame Aktivität mit dem Partner oder mit Freunden, denn auf diese Weise bekommt man zwei angenehme Tätigkeiten unter einem Hut, wenn die Zeit ohnehin knapp bemessen ist, und sorgt dafür, dass man auch etwas anderes sieht als die Arbeit und die eigene Wohnung.
Sport für den Melatoninabbau
Nahezu jeder Schichtarbeiter kann mit dem Begriff Melatonin etwas anfangen. Es handelt sich dabei um den Stoff, der im Körper für die tiefste Schlafphase sorgt. Da viele Schichtarbeiter Melatonin einnehmen, um ihren Schlafrhythmus den Erfordernissen anpassen zu können, müssen sie es auch effektiv wieder abbauen können. Andernfalls setzen sie sich einem erhöhten Risiko aus, an Depressionen zu erkranken, denn dies ist eine unangenehme Nebenwirkung des Melatonins. Das Tageslicht würde bereits ausreichen, um es abzubauen. Wer beispielsweise morgens oder abends noch etwas Sport im Freien treiben kann, sorgt dafür, dass die Melatoninwerte nicht allzu hoch liegen und das Risiko, an einer Depression zu erkranken, dadurch ebenfalls deutlich gesenkt wird. Das macht Sport für Schichtarbeiter, die Melatonin einnehmen, umso wichtiger.
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